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Details der Fortbildung

MBT- Mentalisierungsgestützte Betreuung und Gesprächsführung

Oft erleben wir Gesprächssituationen die sich konflikthaft entwickeln oder einfrieren, nichts geht mehr. Insbesondere leistungsberechtigte Personen (lbP) mit Entwicklungs- und Bindungstraumata, Borderline- und andere Persönlichkeitsstörungen, sind im interpersonellen Kontakt schnell irritierbar, gestresst oder abweisend.

Mentalisieren ist beim gesunden Menschen die Fähigkeit, in Sekundenbruchteilen einander zu verstehen. Den anderen, sich selbst und die Situation zwischen mir und den anderen.

Eine Förderung der Mentalisierungsfähigkeit in Gesprächs-, Alltags- und Begleitsituationen bedeutet:

  • Unterstützung der lbP in der Alltagstauglichkeit
  • Senkung des Stresslevels
  • Reduktion verdeckter und offener Konflikte
  • Verbesserung der Emotionsregulation
  • Förderung von Perspektivwechsel, Empathie und Introspektionsfähigkeit und Reflexionsfähigkeit

Wir müssen Mentalisierung nicht neu lernen. es geht darum, bewusst wahrzunehmen und zu verstehen wie wir damit arbeiten können.

Referent

Peter Kraus

Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, Fachkraft für Deeskalationsmanagement, Beauftragter der medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz für Deeskalationsmanagement und Patientensicherheit, Lehrbeauftragter an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Lehrbeauftragter beim Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie in Regensburg, langjährige Tätigkeit in verschiedenen Abteilungen der Psychiatrie und Forensik.

Ort / Adresse

Geschäftsstelle Regenbogen gGmbH München
Neumarkter Str. 61
81673 München